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Warum es sich manchmal lohnt, genau hinzuschauen!

Man sieht ein Fernglas, um genauer hinzuschauen
Bild von Manfred Antranias Zimmer auf Pixabay

Es gibt manchmal Situationen im Leben, die möchte man einfach nicht erleben. Ich habe in den vergangenen 2 Wochen mit mehreren Menschen gesprochen, die gerade in eine Situation gekommen sind, die wirklich nicht schön war. Sei es eine schwere Krankheit, ein Krankenhausaufenthalt, immer wiederkehrende Probleme oder Erkrankungen, die sich einfach nicht lösen lassen. Diese Menschen waren ziemlich verzweifelt, weil sie einfach nicht weiter wußten.

Hier bei ist es wichtig zu wissen: Bei Problemen oder Schwierigkeiten hat man häufig die Wahl. Entweder geht man hierin voll auf und dementsprechend in die Krankheit hinein, oder man schaut sich an, was dahinter steckt.

Aber wie soll das gehen? Ist das nicht sehr fatalistisch?

Hier gibt es sicherlich verschiedene Ansätze und Menschenbilder, die auch sehr unterschiedlich sein können. Mein Ansatz ist der, dass nichts zufällig zu uns kommt. Wir kommen in Situationen, aus denen wir etwas Lernen sollen und uns selber besser kennen lernen sollen. Und wenn so eine Situation häufig wiederkehr, dann ist das “Wink mit dem Zaunpfahl”! Hier lohnt es sich auf jeden Fall genauer hinzuschauen, was in unserem System (Körper) los ist. Es ist die Frage, warum genau uns dies immer passiert oder warum uns bestimmte Situationen so stark mitnehmen und belasten.

Häufig denken wir, dass wir in bestimmten Situationen sowieso nichts ändern können oder einer Situation ausgeliefert sind. Manchmal fühlt sich das tatsächlich so an, wenn man z.B. ins Krankenhaus muß. Hier ist dann auch sicherlich die medizinische Behandlung vorrangig und erstmal notwendig. Aber auch hier gilt es dann im Nachhinein: Schauen Sie hin!

Ich lade Sie herzlich ein: Durchbrechen Sie den Teufelskreis und schauen Sie genauer hin. Versuchen Sie zu ergründen, warum dieses Thema bei Ihnen aufkommt. Gucken Sie ganz genau hin! Dann haben Sie die Chance, Ihr Leben zu verändern. Ich wünsche dabei sehr viel Freude, wieder mehr bei sich selber anzukommen.

Wann bist Du das letzte Mal Du selbst gewesen? – unsere Mitmenschen und Ihre Erwartungen

Ein Kind, dass ganz darin versunken ist, es selber zu sein. Mädchen im Prinzessinnenkostüm.
Pixabay: Bild von JillWellington

Kennen Sie die Erwartungen Ihrer Mitmenschen? Und kennen Sie Ihre eigenen Erwartungen? Wann sind Sie das letzte Mal wahrhaftig sich selber begegnet?

Vor 1 Woche war ich im Urlaub und hatte viel Zeit, über mich und mein Leben nachzudenken. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich insgesamt, schon ziemlich zufrieden bin. Aber ein Punkt ist immer noch schwierig: Wirklich ich selber sein!

Es gibt viele Erwartungen, die von unseren Mitmenschen aus verschiedenen Richtungen an uns gestellt werden: Der Arbeitgeber erwartet Zuverlässigkeit, Höflichkeit, Teamfähigkeit, Konfliktfähigkeit, wenig Krankheitszeiten. Meine Klienten erwarten Authentizität, Empathie, Professionalität, kurzfristige Termine und am liebsten eine schnelle Heilung.
Mein Sohn möchte gerne viel Zeit mit mir verbringen und am liebsten den halben Tag mit mir und seinen Autos spielen. Diese Liste könnte ich endlos weiterführen.

Wer sind wir denn nun wirklich?

Ich möchte nun wirklich nicht sagen, dass ich nur aus den Erwartungen meines Arbeitgebers/meiner Klienten oder von meinem Sohn bestehe. Aber ich habe mich gefragt, wann ich wirklich authentisch bin. Wann ich nach meinen Gefühlen handeln kann? Und ich habe mich gefragt, ob ich wirklich weiß, was ich fühle.

Mir ist dabei aufgefallen, dass dies häufig gar nicht wahrgenommen wird. Wir sind so damit beschäftigt, die Erwartungen anderer zu erfüllen, dass wir ganz vergessen, uns mit uns selber zu beschäftigen und uns selber wahrzunehmen.

Diese Selbstwahrnehmung führt dazu, dass wir uns wieder selber fühlen können. Sicherlich ist es nicht möglich, immer unsere Gefühle auszuleben (z.B. einfach aufzuststehen, wenn mein Chef mich nervt – obwohl es sicher Menschen gibt, die das tun würden ;-)), aber diese erstmal wahrzunehmen, ist sicherlich ein erster Schritt.

Ich finde es total interessant, herauszufinden, wer ich bin und wie ich dazu geworden bin. Viele Menschen denken , dass eine Therapie oder psychologische Beratung nur dann notwendig ist, wenn es uns wirklich schlecht geht. Ich plädiere für einen umgekehrten Einsatz: Gucken, was man wirklich braucht wenn es einem gut geht, damit es gar nicht dazu kommen muß, dass es uns schlecht geht. Eine gute Therapie zielt darauf ab, dass wir uns wieder selber fühlen und uns wieder wahrhaftig begegnen. Dies kann auch ohne konkretes “Problem” geschehen. Uns es ist eine wunderbare Erfahrung, die jeder einmal gemacht haben sollte.

Haben Sie Interesse bekommen? Gerne freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme? Im übrigen biete ich aufgrund der positiven Rückmeldungen weiterhin kostenlose Perspektivgespräche (30 Min. ) zum Kennenlernen, Schauen, Ausprobieren und zur besseren Entscheidungshilfe an.

Phobien oder einfach nur Ängstlichkeit?

@Pixabay: Image by Steve001 from Pixabay

Haben Sie sich auch schonmal gefragt, ob Ihre Angst evtl. schon in eine Phobie ausgeartet ist?

Fliegen Sie schon oder schieben Sie den Urlaub immer weiter nach hinten? Ist der Zahnarzttermin schon lange überfällig, weil Sie es einfach nicht schaffen, dort anzurufen und hinzugehen?

Die Einordnung, ob es sich um eine behandlungsbedürftige Störung, also eine Phobie oder “nur” eine “normale” Ängstlichkeit handelt hängt von Ihnen ab. Die Frage, die man sich stellen muß: Hindert mich meine Angst in meiner Lebensgestaltung, so dass ich nicht mehr das mache, was wichtig und notwendig ist oder mir auch einfach nur Spaß macht (wie z.B. ein Urlaub mit einer Fluganreise). Wenn das so ist und man selber diese Angst nicht mehr kontrollieren kann, dann ist es hilfreich, sich Unterstützung zu holen.

Hier gibt es gute Möglichkeiten, mit einer kinesiologischen Behandlung anzusetzen. Oftmals reichen 2-3 Behandlungen aus, um eine deutliche Besserung zu spüren. Ich arbeite mit verschiedenen Kopfsequenzen, die auch zu Hause vertieft werden können. Die Behandlung ist schnell, effektiv und hilft dauerhaft bei Ängsten und Phobien aller Art. Gute Erfolge werden erzielt bei Zahnarztangst, Prüfungangst, Angst vor einer Operation, Flugangst, … .

Zögern Sie nicht, Ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Lassen Sie wieder die Freiheit in ihr Leben, selber zu bestimmen, wo es langgeht. Ich unterstütze Sie dabei sehr gerne. Lassen Sie uns Ihre Angst gemeinsam anschauen, damit sie ihren Schrecken verliert.

Warum eine psychologische Behandlung auch immer ein Weg zu uns selber ist

@Pixabay: Image by Alexas_Fotos from Pixabay

Eine psychologische Behandlung zu beginnen ist, wie ich im letzten Blogartikel beschrieben habe, nicht immer einfach. Oft haben wir Angst vor dem, was uns erwartet.

Meine Erfahrung zeigt, dass diese Angst jedoch oft daher rührt, dass wir nicht wissen, was uns erwartet. Dies ist unsere größte Unsicherheit. Dabei kann ich allen Zweiflern nur sagen: Jeder Mensch ist wunderschön. Jeder Mensch hat Ecken und Kanten und gerade das macht uns aus!!!! Und auch diese Ecken und Kanten wollen gesehen werden.

In einer kinesiologischen Behandlung gucken wir uns genau an, was gerade nicht gesehen werden kann. Ich habe dadurch selber oft erleben dürfen, dass ich Seiten an mir entdeckt habe, die mir bisher nicht bekannt waren. Somit ist dieser Weg ein großer Schritt, unser ganzes Potential zu leben und wieder verschiedene Persönlichkeitsanteile in uns zu integrieren. Dies ist ziemlich spannend und aufregend und meiner Meinung nach der schönste Teil meiner Arbeit.

Es gilt herauszufinden, was in einem Menschen noch alles verborgen ist. Wieder zu sich selber zu finden und sich mit allen Anteilen zu akzeptieren. Egal wie dunkel diese auch sein mögen. Und herauszufinden, wie sie entstanden sind und dann zu lösen, damit wir uns wieder selbst nahe kommen. Dabei begleite ich Sie/Dich gerne.

Warum ist es so schwierig, sich für eine psychologische Behandlung zu entscheiden

In unserer Gesellschaft geht es sich häufig darum, sich selber zu optimieren oder ins rechte Licht zu rücken. Man sieht prominente (und weniger prominente Personen), die hübsch geschminkt und frisiert fotografiert sind und das blühende Leben darstellen. Häufig wird nicht akzeptiert, dass es auch andere Phasen im Leben gibt.

Viele Menschen nutzen viel Energie, um nach Außen als “normal” zu gelten und den Anforderungen zu entsprechen. So ist der Blumentopf vor der Haustüre dennoch schön bepflanzt, obwohl man sich lieber hingelegt hätte und nichts getan hätte. Und auch das Auto wird am Wochenende noch gewaschen und die Wohnung geputzt, damit keiner den Eindruck hat, dass es bei einem unordentlich und dreckig ist.

Warum ist uns das alles so wichtig?

Es ist nicht oder nur wenig anerkannt, dass wir Schwächen zeigen und merken, dass wir mit dem allgemeinen Tempo in unserer Zeit nicht mehr mitkommen. Es wird erwartet, dass wir den gesellschaftlichen Erwartungen entsprechen. Das bedeutet, dass wir zum Elternabend gehen, zur Betriebsfeier, unsere Freunde treffen, das Haus und den Garten in Ordnung halten, Zeit für ein Pläuschchen mit den Nachbarn haben, die Kinder gut erzogen sind und natürlich auch ordentlich angezogen sind, wir uns am besten noch ehrenamtlich organisieren und dann noch eine erfüllende und aufregende Partnerschaft pflegen. Aber diese Erwartungen sind so unrealistisch und hoch, dass viele Menschen diese nicht mehr erfüllen können.

Und hier kommt der wichtige Punkt: Wir müssen diese Erwartungen auch nicht erfüllen, denn wir selber dürfen entscheiden, was uns wichtig ist!!!!

Aber das fällt uns bekanntermaßen schwer, denn niemand möchte sich eingestehen, den Ansprüchen nicht gerecht zu werden.

Eine Psychotherapie zu beginnen, bedeutet, sich einzugestehen, dass manches nicht so läuft, wie man es gerne möchte. Es kann sein, dass merken, dass Sie nicht immer die gesellschaftlichen Verpflichtungen erfüllen möchten, aber sich im Hamsterrad gefangen fühlen.

Eine Psychotherapie zu beginnen, das bedeutet, sich selber zu reflektieren und Veränderungen zuzulassen. Unser Gehirn ist aber auf Beständigkeit angelegt und möchte nur ungern Veränderungen zulassen. Deshalb machen Veränderungen oft Angst, auch wenn eine Veränderung eine Möglichkeit bedeuten könnte, das Leben leichter zu nehmen.

Eine Psychotherapie braucht Zeit und Ausdauer. Häufig reichen allerdings wenige Einheiten, um eine Veränderung anzustoßen. Und haben Sie schon mal überlegt, wie viel Zeit Sie damit beschäftigt sind und wie Energie es Sie kostet, belastende Situationen zu verdrängen oder so zu tun, als wäre alles in Ordnung?

Häufig ist unsere größte Angst, anders zu sein und so wie wir wirklich sind, nicht akzeptiert zu werden. Man möchte nicht, dass jemand erfährt, dass wir eine Therapie angefangen haben und das muß ja auch nicht sein. Aber sich selber einzugestehen, dass man gerade alleine nicht gut weiterkommt, das ist oft der 1. wichtigste Schritt. Oft tritt danach schon die erste Entlastung ein, denn es geht sich darum, sich so anzunehmen, wie man gerade ist. Ob man leistungsfähig ist oder nicht.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meinen Gedanken ein wenig helfen. Sollten Sie unsicher sein, ob Ihnen eine psychologische Behandlung helfen kann, rufen Sie mich gerne an. Ihre Judith Klingel

Psychologische Begleitung bei einer Kinderwunschbehandlung

Wenn sich ein Paar ein Kind wünscht und dies nicht so schnell klappt, wie man es zum Teil von anderen Paaren hört (“Bei uns hat es gleich in den Flitterwochen geklappt”; “Ach, wir haben gar nicht drüber nachgedacht und plötzlich war ich schwanger!”) kann dies eine große Belastung sein. Die Tipps der Verwandtschaft, sich zu entspannen und einfach abzuwarten oder in Urlaub zu fahren sind zwar gut gemeint, helfen aber oft nur wenig. Man sieht, wie weitere Frauen im Bekannten -und Freudeskreis oder aus der Nachbarschaft schwanger werden und der Druck wird immer größer. Häufig kommt es zu Paarproblemen, denn ohne Druck zusammenzufinden, so wie es vor oder zu Anfang des Kinderwunsches geklappt hat, ist oft nicht mehr drin.

An diesem Punkt setzt meine Behandlung an:

Ich biete Frauen (und auch Männern) an, in meiner Praxis wieder zur Ruhe zu kommen. Hier stehen keine technisierten Vorgänge (künstliche Befruchtung, Hormonbehandlung, …) im Vordergrund, sondern Sie als Mann und Frau mit ihren Hoffnungen, Ängsten und Sorgen. Es geht sich darum, den Druck herauszunehmen und zu schauen, woher dieser resultiert. Zudem können Glaubenssätze ausgetestet werden. Es kann z. B. sein, dass der Wunsch nach einem Kind sehr groß ist, aber auch viele Ängste da sind, die unbewusst eine Schwangerschaft verhindern. Das kann z. B. sein, wenn in der Familie mehrfach Fehlgeburten vorkamen und jetzt die Angst da ist, dass einem dies selber auch passieren könnte. Auch kann es unbewußt Bedenken geben, wie es mit dem weiteren Leben als Paar/der Karrieren/… weitergehen soll. Alle diese Punkte können durch kinesiologische Testverfahren ausgetestet und dann im Laufe der Behandlung entkoppelt werden. Häufig wird dadurch das Thema “Schwanger werden” deutlich entspannt. Natürlich kann ich Ihnen keine Erfolgsgarantie geben, aber bei diesem Thema den Druck herauszunehmen und sich auf eine mögliche Schwangerschaft zu freuen und das Leben im Jetzt dennoch zu genießen, das können wir gemeinsam angehen.

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